Änderungen nach dem Bau
Nach dem Abriss der älteren Kirche wegen der neuen Straßenbahnlinie begann entlang derselben Straße die Suche nach einem neuen Standort.
Am 23. August 1906 wurde der erste Stein ins Fundament gelegt; der Bau wurde aus finanziellen Gründen für eine Zeit unterbrochen, danach fortgesetzt und das Bauwerk vollendet.
Die Kirche wurde am 15. Februar 1912 geweiht und für den Gottesdienst geöffnet.
1932 wurde sie in den Rang einer Basilika erhoben.
1949 wurde eine elektronische Orgel angeschafft und in der Kirche installiert.
1967 leitete Papst Paul VI. hier eine Messe.
Besondere Merkmale
Die Kirche gehört zur lateinisch-katholischen Kirche.
Das Bauwerk wird auch als „Sankt-Antonius-Basilika“ und „San-Antonio-Basilika“ bezeichnet.
Es ist im neogotischen Stil errichtet; der Innenraum ist im Grundriss eines lateinischen Kreuzes angelegt.
Das Bauwerk besitzt eine romanische Krypta.
Das Mittelschiff ist von der Apsis bis zum Hauptportal etwa 50 m lang und 9,80 m breit; die Seitenschiffe messen 4,70 m.
Die Breite des Querschiffs beträgt etwa 29,20 m; die Innenhöhe beträgt etwa 23 m.
Die Wohnblöcke an der Fassade zur İstiklal Caddesi wurden zusammen mit dem Baukomplex konzipiert, um der Kirche Einnahmen zu verschaffen.
Der 1932 eingeladene A. G. Roncalli, der spätere Papst Johannes XXIII., predigte hier und leitete das Pontifikalamt.

