Şeyh Mustafa Devati Mausoleum

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Person in der Türbe

Mustafa Devati erhielt seinen Beinamen „Devati“ oder „Divitçi“ vermutlich, weil er in einer Familie aufwuchs, die mit der Herstellung von Tintenfässern (divit) beschäftigt war oder diesen Beruf ausübte.

In seiner Jugend trat er im Üsküdar Hüdayi Asitane (der Sufi-Tekke) unter Mukad Ahmed Efendi ein. Im Orden stieg er schnell auf und wurde von seinem Scheich zur spirituellen Führung nach Kastamonu geschickt.

Nachdem er seine spirituelle Reise (Seyrüsülûk) abgeschlossen und die Bevollmächtigung (Hilafet) erhalten hatte, widmete er sich der Wissenschaft und arbeitete sieben Jahre als Assistent bei einem Gelehrten. 1651 wurde er Lehrer (Müderris) an der Molla Kestel Medrese. Von 1652 bis 1657 wirkte er als Lehrer am Vâlide Sultan Dârülhadis in Üsküdar, wo er Vanî Ali Efendi ersetzte.

1657 gab er das Medrese-Leben auf und wandelte die von Arslan Ağazade Mustafa Bey errichtete Moschee (heute Şeyh Camii oder nach ihm benannt) in eine Tekke um, wo er spirituelle Belehrungen anbot.

Drei Jahre lang widmete er sich hier der irşad (spirituellen Anleitung) und wurde nach seinem Tod im Garten seiner Tekke beigesetzt.

Über die Türbe

Baujahr
1679
Auftraggeber
Schülern von Şeyh Mustafa Devati
Architekt
Unbekannt
Standort
Üsküdar

Besondere Merkmale

  • Auf der rechten Seite der Grabtür über zwei Fenstern befindet sich eine Inschrift, die besagt, dass die Grabstätte für den im Jahr 1660 verstorbenen Divitçi Şeyh Mustafa Devati errichtet wurde. Diese Inschrift wurde vermutlich von seinem Sohn, dem Dichter Şeyh Mehmet Talip Efendi, verfasst.

  • Auf dem rechten Eckfenster sind acht, auf dem linken Fenster sechs Verse als Reimkartusche eingetragen. Zwischen den Kartuschen stehen jeweils zwei Verse.

  • Über der Eingangstür befindet sich eine weitere Inschrift, die besagt, dass die zerstörte Grabstätte von Fatma Zehra Hanım, der Ehefrau von Hüseyin Haki Bey, restauriert wurde. Diese Inschrift wurde nach ihrem Tod im Jahr 1896 angebracht.

  • Auf dem Fenster links von der Tür gibt es eine Inschrift für Şeyh Hasib Efendi, der 1897 verstarb und dort bestattet wurde, sowie für seine Frau, die im gleichen Jahr beigesetzt wurde.

  • Die Grabstätte befindet sich vor dem Haupteingang der Şeyh-Moschee.

  • Die drei Fenster an der Vorderseite sind mit segmentbogenförmigen Gewölben versehen und das Gebäude endet mit einem breiten, hölzernen Dachvorsprung.

  • Im Inneren der Grabstätte befinden sich acht hölzerne Sarkophage, von denen sechs namentlich bekannt sind. Drei der Särge sind miteinander verbunden, was zeigt, dass diese Personen zusammen mit ihren Ehepartnern bestattet wurden.

  • Bekannte Namen sind: Şeyh Mustafa Devati, sein Sohn Şeyh Mehmet Efendi, sein Enkel Devatizade Şeyh Mustafa Efendi, Şeyh Hasib Efendi, dessen Ehefrau Necibe Hanım und ihre Söhne Şeyh Talib Efendi sowie Fatma Zehra Hanım, Ehefrau von Hüseyin Haki Bey.

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