Änderungen nach dem Bau
Die Moschee wurde im 15. Jahrhundert von Şeyh Resmi Mahmud Efendi (Sufi-Meister), einem der osmanischen Mystiker, errichten lassen
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die Moschee dem Verfall nahe war, wurde sie von Şeyhülislam Mehmed Cemaleddin Efendi restauriert
Beim Fatih-Brand im Jahr 1918 wurde sie vollständig zerstört
Das Grundstück der Moschee blieb etwa 100 Jahre lang unbebaut – nur ihr Name und ihre Erinnerung lebten im Viertel weiter
Im Jahr 2016 wurde sie originalgetreu rekonstruiert und wieder für den Gottesdienst geöffnet
Der heutige Name der Moschee erinnert sowohl an ihren Gründer Şeyh Resmi Mahmud Efendi als auch an ihren Erneuerer des 19. Jahrhunderts, Şeyhülislam Mehmed Cemaleddin Efendi.
Besondere Merkmale
Da Şeyhülislam Cemaleddin Efendi die Moschee neu errichten ließ, wird sie auch „Şeyhülislam Camii“ genannt
Die Şeyh Resmi Camii ist gemäß der Tradition osmanischer Viertelsmoscheen als kleines Gotteshaus gestaltet
Der Grundriss ist ein annähernd quadratisches Rechteck und besteht aus einem einzigen Gebetsraum
Die Wände wurden in abwechselnder Technik aus Quaderstein und Ziegeln errichtet
Das Gebäude ist mit einem pyramidenförmigen Dach gedeckt, das mit Ziegeln verkleidet ist
Die Gebetsnische (Mihrab) ist mit einer schlichten Muqarnas-Nische im Stil der klassischen osmanischen Architektur verziert
Die Kanzel (Minber) und der Predigtstuhl (Kürsü) bestehen aus Holz
Das Minarett besitzt ein einzelnes Balkon (Şerefe) und einen Ziegelkörper und folgt dem klassischen osmanischen Stil
Am Nordeingang befindet sich ein hölzerner Balkon mit Geländer, der als Frauenempore dient
Im Innenhof der Moschee steht ein Brunnen aus Quaderstein, der als „Mehmed Cemaleddin Efendi Çeşmesi“ bekannt ist
Das Mausoleum (Türbe) und der historische Friedhof (Hazire) von Şeyh Resmi wurden beim Brand von 1918 vollständig zerstört; heute sind keine Grabstätten mehr vorhanden
Gemeinsam mit den Überresten der angrenzenden Yeniçeşme-Medrese gehört die Moschee zu den wichtigen Denkmalen, die das historische Erbe des Viertels bewahren.

