Änderungen nach dem Bau
Das Bauwerksgelände, dessen Ursprünge in die frühen Perioden des Christentums datiert werden, erscheint erstmals in Aufzeichnungen aus dem Jahr 1303.
1677 ließ der französische Botschafter Marquis de Nointel die Anlage, zu der auch die Schule gehörte, nach Einholung der erforderlichen Genehmigungen von Sultan Mehmed IV. neu errichten.
1882, das als offizielles Gründungsjahr des heutigen Gymnasiums gilt, wurde die Anlage zusammen mit der Kirche auf dem Gelände von den österreichischen Lazaristen erworben.
Das Gebäude, in dem der Unterricht während des Ersten und Zweiten Weltkriegs zweimal unterbrochen wurde, setzt seine Bildungstätigkeit seit 1947 ohne Unterbrechung fort.
Das historische Bauwerk wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts restauriert, wobei ein europäischer Architekturstil zur Anwendung kam.
Besondere Merkmale
Die Schule, die auch als „Österreichisches Gymnasium“ bekannt ist, brachte 1913 ihre ersten Absolventen hervor.
Die historischen Wurzeln der Schule reichen auf die 1628 innerhalb der Sankt-Georg-Katholischen Kirche eröffnete Schule zurück.
Die Anlage, in der sich die Schule befindet, liegt zusammen mit der benachbarten Sankt-Georg-Kirche innerhalb des historischen Gefüges von Galata.
Die Ähnlichkeit zwischen den Logos des Sportklubs Galatasaray und des St. Georg Österreichischen Gymnasiums ist bis heute ein auffälliges Diskussionsthema geblieben.
Zu den Absolventen des Gymnasiums gehören Persönlichkeiten wie İlber Ortaylı und Mesut Yılmaz.

