Für den Bau des Bauwerks wurde ein Sultansferman vom 15. Juni 1864 erwirkt; der Grundstein wurde im Januar 1865 gelegt, und das Bauwerk wurde in etwa 18 Monaten vollendet.
Die Kirche wurde am 6. November 1866 geweiht und für den Gottesdienst geöffnet.
Beim großen Brand in Beyoğlu im Jahr 1870 wurden das Patriarchatsgebäude und seine Nebengebäude schwer beschädigt; anschließend wurden in den Jahren 1880–1881 Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
Das Bauwerk wurde in den Jahren 1880–1881 umfassend instand gesetzt.
Am 26. Juli 1967 wurde unter Teilnahme von Papst Paul VI. und in Anwesenheit hochrangiger Geistlicher eine große Messe gefeiert.
Hervorstechende Merkmale:
Die Kirche gehört zum armenisch-katholischen Patriarchat in der Türkiye.
Das Bauwerk ist ein neoklassizistisches Bauwerk, das in einer als Patriarchatskirche definierten Kathedralordnung entworfen wurde.
Die Kirche befindet sich zusammen mit den sie umgebenden erzbischöflichen bzw. patriarchalen Bauten im Zentrum eines zusammenhängenden Areals; auf dem Areal befanden sich Einheiten wie Priesterwohnhaus, Bibliothek und Druckerei.
Das Areal zeigte mit seiner Anlage, die sich zum Hof der Kirche und zum Abschnitt des Patriarchatspalastes öffnete, eine zweiseitige Eingangsgestaltung.
Als geistliches Zentrum der armenisch-katholischen Gemeinschaft in Istanbul wird „Sakızağacı Surp Asdvadzadzin“ angegeben.
Es wird angegeben, dass sich im Bauwerk über dem Baptisterium gelegene „Amira-Zimmer“ befanden, die mit einem Fenster zur Apsis blickten.
Es wird angegeben, dass sich in der Kirche ein Reliquienschrein des Surp Krikor Lusavoriç befindet.