Surp Asdvadzadzin Armenisch-Katholische Kathedrale

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

1866

STANDORT:

Beyoğlu, İstanbul

ERBAUER:

Bedros Bey Mısırlıyan

ARCHITEKT:

Andon Tülbentçiyan

Änderungen nach der Errichtung:
  • Für den Bau des Bauwerks wurde ein Sultansferman vom 15. Juni 1864 erwirkt; der Grundstein wurde im Januar 1865 gelegt, und das Bauwerk wurde in etwa 18 Monaten vollendet.
  • Die Kirche wurde am 6. November 1866 geweiht und für den Gottesdienst geöffnet.
  • Beim großen Brand in Beyoğlu im Jahr 1870 wurden das Patriarchatsgebäude und seine Nebengebäude schwer beschädigt; anschließend wurden in den Jahren 1880–1881 Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
  • Das Bauwerk wurde in den Jahren 1880–1881 umfassend instand gesetzt.
  • Am 26. Juli 1967 wurde unter Teilnahme von Papst Paul VI. und in Anwesenheit hochrangiger Geistlicher eine große Messe gefeiert.
Hervorstechende Merkmale:
  • Die Kirche gehört zum armenisch-katholischen Patriarchat in der Türkiye.
  • Das Bauwerk ist ein neoklassizistisches Bauwerk, das in einer als Patriarchatskirche definierten Kathedralordnung entworfen wurde.
  • Die Kirche befindet sich zusammen mit den sie umgebenden erzbischöflichen bzw. patriarchalen Bauten im Zentrum eines zusammenhängenden Areals; auf dem Areal befanden sich Einheiten wie Priesterwohnhaus, Bibliothek und Druckerei.
  • Das Areal zeigte mit seiner Anlage, die sich zum Hof der Kirche und zum Abschnitt des Patriarchatspalastes öffnete, eine zweiseitige Eingangsgestaltung.
  • Als geistliches Zentrum der armenisch-katholischen Gemeinschaft in Istanbul wird „Sakızağacı Surp Asdvadzadzin“ angegeben.
  • Es wird angegeben, dass sich im Bauwerk über dem Baptisterium gelegene „Amira-Zimmer“ befanden, die mit einem Fenster zur Apsis blickten.
  • Es wird angegeben, dass sich in der Kirche ein Reliquienschrein des Surp Krikor Lusavoriç befindet.