Surp Hovhan Vosgeperan Armenisch-Katholische Kirche
HÖRFASSUNG DES INHALTS:
BAUJAHR:
1860-1863
STANDORT:
Beyoğlu, İstanbul
ERBAUER:
Unbekannt
ARCHITEKT:
Garabet Tülbentçiyan, Andon Tülbentçiyan
Änderungen nach der Errichtung:
Die 1837 errichtete Holzkirche verfiel mit der Zeit und brannte ab.
1838 wurden die benachbarten Grundstücke erworben, und es wurde eine größere Kirche errichtet.
1860 wurde der Grundstein für den neuen Massivbau gelegt; nach dem Tod von Garabet Tülbentçiyan im Jahr 1861 vollendete Andon Tülbentçiyan den Bau, und das Bauwerk wurde 1863 fertiggestellt.
Neben dem Massivbau wurde ein Schulgebäude errichtet.
Hervorstechende Merkmale:
Die Kirche gehört zum armenisch-katholischen Patriarchat in der Türkei.
Das Bauwerk ist mit einer Kapazität von 600 Personen die größte Kirche der armenischen Katholiken in der Türkei.
Das Bauwerk befindet sich in der Nähe des Taksim-Platzes, hinter dem französischen Konsulat.
Das Bauwerk wurde aus regelmäßig behauenem Werkstein errichtet; an seiner Westseite befindet sich ein kleiner Hof.
Das Bauwerk ist außen basilical, innen rotundenartig angelegt; im zentral kuppelüberdeckten Grundrissschema wird die Kuppel von vier Pfeilern getragen und ist in eine achteckige Ordnung eingebunden.
Westlich der Kirche befinden sich ein dreiteiliger Narthex, östlich die Apsis und die Chorräume.
Im Innenraum ist der neoklassizistische Stil wirksam; halbrunde Bogenöffnungen, eingetiefte Pfeiler, Säulen und Kompositkapitelle bestimmen die innere Ordnung.
Der Glockenturm befindet sich im Südosten des Bauwerks.
Die Kirche wurde 1979 von Papst Johannes Paul II. besucht.