Änderungen nach dem Bau
Beim Brand von Balat im Jahr 1729 wurde die Moschee beschädigt
Nach dem Brand wurde sie in den Jahren 1730–1731 durch Sultan Ahmed III. restauriert
In der Zeit von Sultan Mustafa III. wurde festgestellt, dass sie reparaturbedürftig war, und so wurde sie 1764 vollständig neu errichtet
Dabei wurden die Moschee-Tevhidhane und weitere Bereiche erneuert
Im Jahr 1914 wurden das Dach der Moschee-Tevhidhane und der Vorhof aufgrund akuter Einsturzgefahr abgerissen
Beim Wiederaufbau wurden Fensterproportionen verwendet, die nicht dem ursprünglichen Entwurf entsprachen
Nach der Schließung der Tekken im Jahr 1925 wurde sie weiterhin als Moschee-Tevhidhane genutzt
In den 1970er-Jahren wurden an der Moschee und der Grundschule verschiedene Anbauten vorgenommen
Von der Gründung bis zur Schließung war der Komplex als Zaviye (Sufi-Zentrum) aktiv und gehörte den Muslihi-, Siyasi- und Sünbüli-Zweigen des Halveti-Ordens an (Sufi-Orden).
Besondere Merkmale
Sie ist auch unter dem Namen Dırağman Moschee bekannt
Die Moschee hat einen rechteckigen Grundriss, besteht aus Mauerwerk und besitzt ein Dach
Die Gebetsnische (Mihrab) ist schlicht gehalten, die Kanzel (Minber) besteht aus Holz
Der Vorhof (Son Cemaat Yeri) ruht auf sechs Marmorsäulen und besteht aus fünf Abschnitten
Der Mihrab sowie die Innenwände sind vollständig mit Fliesen verkleidet
Die Moschee wird von vier Viertelkuppeln und einer großen Hauptkuppel überspannt
In jeder Wand befinden sich jeweils zwei Fenster übereinander
Die Empore für Frauen befindet sich auf zwei Betonsäulen, die Brüstung besteht aus Holz
Das Minarett besitzt einen einzigen Balkon (Şerefe)
Im Innenhof befinden sich die Sıbyan-Schule und ein Koran-Kurs
Zudem sind in der zum Komplex gehörenden Grabanlage der Stifter der Moschee sowie zahlreiche angesehene Persönlichkeiten bestattet.

