Das Bauwerk wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als Mescid errichtet.
Die Minbar wurde im 18. Jahrhundert von Seyyid Halil Efendi einsetzen lassen; durch diesen Eingriff erhielt das Bauwerk die Funktion einer Moschee.
Bei den Bränden in Fatih wurde das Bauwerk zerstört; die oberirdischen Reste verschwanden, und lange Zeit blieb nur ein Teil des Kernstücks des Minaretts stehen.
Ein Rekonstruktionsprojekt wurde vorbereitet, und das Bauwerk wurde wiedererrichtet; nach der Wiedererrichtung wurde die Moschee im Jahr 2015 erneut für den Gottesdienst geöffnet.
Im Zuge der Wiedererrichtung wurde das Gräberfeld an der Süd- und Südwestseite angeordnet; das Grab vor dem Mihrab wurde während der Ausgrabung aus dem Erdreich freigelegt.
Hervorstechende Merkmale:
Das Bauwerk ist auch unter dem Namen Uzun Yusuf Moschee bekannt.
Das Mauerwerk besteht aus der Abfolge zwei Ziegelschichten – eine Steinschicht; dieselbe Mauerwerkslogik zeigt sich auch am Sockel des Minaretts.
Die obere Deckung besteht aus einem hölzernen Walmdach und ist mit Ziegeln gedeckt.
Im Gräberfeld befinden sich die Gräber von Uzun Yusuf und seinem Bruder; dieses Gräberfeld ist Teil der baulichen Gesamtheit des Mescids.
Das Gebiet, in dem sich das Bauwerk befindet, wurde in osmanischer Zeit als „Yayla“ bezeichnet; das Bauwerk ist auch mit der Bezeichnung „Uzun Yusuf Mescidi bei Yayla“ in die Aufzeichnungen eingegangen.