Der erste Kern der Tekke wurde auf dem von Sheikh Yahya Efendi gekauften Grundstück über eine Bau-/Hausordnung gebildet, die als Mescid-Tevhidhane genutzt wurde.
Mit der Hinzufügung einer Minbar zur Tevhidhane wurde der Moscheecharakter des Raums gestärkt, und die Tekke-Siedlung wuchs um diesen Kern herum.
Nach dem Tod von Scheich Yahya Efendi (1571) wurde die Tekke erweitert und neu errichtet; diese Periode ist als der Hauptbruch verzeichnet, der die heutige Siedlungsordnung der Tekke bestimmte.
Mit der Schließung der Tekkes im Jahr 1925 endete die Funktion der Tekke; die Tevhidhane-/Moschee-Einheit wurde weiterhin für den Gottesdienst genutzt.
Im Jahr 2009 wurde die Restaurierung ausgeschrieben, und mit der Bauplatzübergabe vom 20.05.2009 wurde der Umsetzungsprozess eingeleitet; die Restaurierungsarbeiten wurden an den Tekke-Bauten im Rahmen der genehmigten Projekte durchgeführt.
Hervorstechende Merkmale:
Die Tekke wird in den Quellen mit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert (945/1538) als einer der frühesten Tariqah-Bauten von Beşiktaş bewertet.
Der zentrale Raum der Anlage ist die Tevhidhane; es zeigt sich, dass die zur Tekke gehörenden Dienst- und Alltagsräume, wie etwa Meşrutahane und Matbah-ı Şerif, innerhalb der Tekke-Ordnung beschrieben werden.
Die Tekke wird mit der Naqshbandi-Tradition in Verbindung gebracht; die Hazire-/Friedhofsstruktur wird als untrennbarer Bestandteil der Tekke-Identität behandelt.
Einige zur Tekke gehörende Einheiten, etwa das „Kapıcıbaşı Odası“, sind als getrennte Inventareinträge verzeichnet.