Änderungen nach dem Bau
Angaben aus Reiseberichten und auf Inschriften beruhende Informationen zeigen, dass das Hauptbauwerk nach einer Brandkatastrophe im 17. oder 18. Jahrhundert neu errichtet wurde.
Das Bauwerk wurde in den Jahren 1709, 1865 und 1895 grundlegend instand gesetzt.
Nach einer zwei Jahre dauernden umfassenden Restaurierung wurde die Synagoge am 5. Juli 2025 wieder für den Gottesdienst eröffnet.
Im Verlauf der Restaurierung wurden die religiösen Bücher und Objekte restauriert, die sich in einem seit langer Zeit geschlossenen Raum im Obergeschoss befanden; nach Abschluss der Instandsetzung wurde mit Stand Juli 2025 im Bauwerk eine Präsentationsordnung eingerichtet.
Besondere Merkmale
Ein Firman von 1693 zeigt, dass die Synagoge bereits in byzantinischer Zeit vorhanden war.
Die Synagoge verdankt ihren Namen den Juden, die aus der Stadt Yanbol (Yambol) nach Balat siedelten.
Es wird angegeben, dass sich im Hof architektonische Spuren bzw. Einheiten aus byzantinischer Zeit befinden.
Es ist verzeichnet, dass sich an der Decke des Massivbaus in Öl gemalte Naturlandschaften befinden.
Es wird angegeben, dass man den Ehal erreicht, indem man durch ein vergoldet bemaltes Gitter tritt und zwei Stufen hinaufgeht; die Tür des Ehal soll sedefeingelegte Holzarbeit aufweisen.
Es ist verzeichnet, dass die Azara (Frauenabteilung) von an die Decke genagelten Holzstützen getragen wird.
Die Synagoge wurde mit der Veröffentlichung des Beschlusses vom 16. September 1987 im Amtsblatt vom 9. Juni 1989 unter der laufenden Nummer 64 in die Liste der „zu schützenden Kulturgüter“ aufgenommen.

