1845 wurde die erste bekannte Instandsetzung des Bauwerks durchgeführt.
Die Bestandsaufnahmen von 1914 zeigen, dass das Gebäude als Medrese in Betrieb war.
1918 diente es als Suppenküche; im selben Jahr wurde es bei einem Brand beschädigt.
Als in den 1950er Jahren die Vatan-Straße angelegt wurde, trat das Gebäude vollständig hervor.
In den Jahren 1958–1962 wurde es restauriert.
1968 erhielt es die Funktion des Museums für türkische Kalligraphiekunst.
1983 wurden die Museumsstücke in die Bayezid-Medrese verlegt.
Nach dieser Phase wurde es eine Zeit lang als Şadiye-Hatun-Klinik der Gesundheitsstiftung genutzt; seit 2013 diente es als Poliklinik der Medipol-Universität.
Sein Minarett wurde 1942 abgebrochen.
Hervorstechende Merkmale:
Sie ist auch unter den Namen Halıcılar-Köşkü-Medrese, Sultan-Selim-i-Kadim-Medrese und Yenibahçe-Selim-Medrese bekannt.
Der Bau mit Außenmaßen von 28,50 × 46,00 m besitzt eine Anlage mit zwei Höfen, einem äußeren und einem inneren.
In der den inneren Hof U-förmig umschließenden Anordnung befinden sich 19 Zellen und 1 Iwan.
Der quadratisch geplante Unterrichtsraum liegt an der Eingangsfassade; er ist so angeordnet, dass seine Revake im inneren Hof bleiben, während sein Hauptbaukörper in den äußeren Hof vorspringt.
Wegen der Anhebung des Straßenniveaus liegt der Medresehof heute unter dem Niveau der Straße.
Der ursprüngliche Şadırvan ist bis heute nicht erhalten geblieben.