Im Erlass von 1730 ist das Bauwerk als Kirche mit dem Namen „Meryem Ana“ verzeichnet, die sich am Arabacılar-Platz in der Nähe des Tekfur-Palastes befindet.
Laut ihrer Inschrift wurde die Kirche 1837 neu errichtet.
Hervorstechende Merkmale:
Die Kirche gehört zum griechisch-orthodoxen Patriarchat von Istanbul.
Das Bauwerk ist auch unter den Namen „Panayia Hançeriotissa Rum-Kirche“ und „Arabacı-Meydan-Kirche“ bekannt.
Das Areal ist in Form einer von hohen Mauern umgebenen Hofanlage angelegt.
Die Ayia-Paraskevi-Ayazma steht mit dem Kirchenareal in Verbindung.
Im Hof befindet sich ein eiserner Glockenturm.
Die Kirche ist basilical angelegt, besitzt drei Schiffe und liegt auf der Ost-West-Achse.
An den Außenfassaden sind ein grobes Steinmauerwerk und eine Putzordnung zu sehen; die obere Deckung wird als walmgedecktes, ziegelbedecktes Dach mit hölzernem Tragsystem beschrieben.
Der Narthex ist rechteckig angelegt; im Osten befindet sich innen eine halbrunde Apsis.
Zwischen den Schiffen befinden sich hölzerne Tragelemente mit quadratischem Querschnitt; über die Treppen im Narthex gelangt man auf die Empore.
Es gibt einen Eintrag über einen mit der Kirche verbundenen Wandbrunnen.
Der Überlieferung nach spritzte Blut aus der Marienikone, als ein Kaufmann sie mit einem Dolch beschädigte; daraufhin ließ der Kaufmann die Kirche errichten.