Nationale Bildungsakademie – Sultanahmet

HÖRFASSUNG DES INHALTS:

BAUJAHR:

8. Jahrhundert

STANDORT:

Fatih, İstanbul

ERBAUER:

Konstantin (Sohn von Kaiser Leo dem Philosophen)

ARCHITEKT:

Unbekannt

Änderungen nach der Errichtung:
  • Kaiser Monomachos wandelte das Bauwerk im Jahr 1054 in ein Handwerkshaus um, in dem Eisenverarbeitung betrieben wurde.
  • Gedik Ahmet Paşa richtete das Bauwerk nach 1453 erneut als Werkstatt zur Schwertproduktion ein; das Bauwerk wurde unter dem Namen „Kılıçhane“ bekannt.
  • In der Zeit von Ahmed I. wurde das Bauwerk als Textilwerkstatt genutzt; die Kleidung der Janitscharen wurde hier genäht.
  • In der Zeit von Ahmed III. wurde in demselben Bauwerk ein großes Krankenhaus eingerichtet.
  • In der Zeit von Selim III. wurde das Bauwerk erneut mit der Funktion einer Kılıçhane genutzt.
  • Mithat Paşa richtete das Bauwerk am 4. September 1868 als „Schule zur Reform des Gewerbes“ ein.
  • Nach 1909 lautete der Schulname „Regionale Kunstschule“.
  • Nach der Ausrufung der Republik wurden am Bauwerk umfassende Reparaturen und neue Ergänzungen vorgenommen; der Schulname wurde zu „Sultanahmet Jungen-Kunstinstitut“.
  • 1968 wurde das Technische Gymnasium, 1990 das Anatolische Technische Gymnasium in die Schule eingegliedert.
  • Mit den Regelungen von 2014 setzte die Schule ihren Bildungs- und Unterrichtsbetrieb unter dem Namen „Sultanahmet Berufs- und Technisches Anatolisches Gymnasium“ fort.
  • Das Ministerium für nationale Bildung gab am 05.07.2024 bekannt, dass im Rahmen der laufenden Restaurierungsarbeiten an der Schule eine Vor-Ort-Untersuchung durchgeführt wurde.
Hervorstechende Merkmale:
  • Das Bauwerk ist auch unter den Namen „Kılıçhane“, „Schule zur Reform des Gewerbes“, „Regionale Kunstschule“ und „Sultanahmet Jungen-Kunstinstitut“ bekannt.
  • Die in das Wasserbecken im vorderen Schulgarten eingesetzten marmornen Springbrunnenschalen sowie die Marmorsäulen und Arkaden am Eingang sind Elemente, die aus der Krankenhauszeit erhalten geblieben sind.