Kaiser Monomachos wandelte das Bauwerk im Jahr 1054 in ein Handwerkshaus um, in dem Eisenverarbeitung betrieben wurde.
Gedik Ahmet Paşa richtete das Bauwerk nach 1453 erneut als Werkstatt zur Schwertproduktion ein; das Bauwerk wurde unter dem Namen „Kılıçhane“ bekannt.
In der Zeit von Ahmed I. wurde das Bauwerk als Textilwerkstatt genutzt; die Kleidung der Janitscharen wurde hier genäht.
In der Zeit von Ahmed III. wurde in demselben Bauwerk ein großes Krankenhaus eingerichtet.
In der Zeit von Selim III. wurde das Bauwerk erneut mit der Funktion einer Kılıçhane genutzt.
Mithat Paşa richtete das Bauwerk am 4. September 1868 als „Schule zur Reform des Gewerbes“ ein.
Nach 1909 lautete der Schulname „Regionale Kunstschule“.
Nach der Ausrufung der Republik wurden am Bauwerk umfassende Reparaturen und neue Ergänzungen vorgenommen; der Schulname wurde zu „Sultanahmet Jungen-Kunstinstitut“.
1968 wurde das Technische Gymnasium, 1990 das Anatolische Technische Gymnasium in die Schule eingegliedert.
Mit den Regelungen von 2014 setzte die Schule ihren Bildungs- und Unterrichtsbetrieb unter dem Namen „Sultanahmet Berufs- und Technisches Anatolisches Gymnasium“ fort.
Das Ministerium für nationale Bildung gab am 05.07.2024 bekannt, dass im Rahmen der laufenden Restaurierungsarbeiten an der Schule eine Vor-Ort-Untersuchung durchgeführt wurde.
Hervorstechende Merkmale:
Das Bauwerk ist auch unter den Namen „Kılıçhane“, „Schule zur Reform des Gewerbes“, „Regionale Kunstschule“ und „Sultanahmet Jungen-Kunstinstitut“ bekannt.
Die in das Wasserbecken im vorderen Schulgarten eingesetzten marmornen Springbrunnenschalen sowie die Marmorsäulen und Arkaden am Eingang sind Elemente, die aus der Krankenhauszeit erhalten geblieben sind.