Nach dem päpstlichen Schreiben vom 2. Juli 1895 wurden die Kirche und ihre Nebengebäude in die Verwaltung der L’Assomption-Priester übergeben.
Dem Kirchenareal wurde ein Klostergebäude hinzugefügt, das den Hauptbau ergänzt.
Seit Mitte der 1970er Jahre bis heute wird das Bauwerk auch von den Syrern als Gotteshaus genutzt.
Hervorstechende Merkmale:
Die Kirche gehört zur lateinisch-katholischen Kirche.
Das Bauwerk ist auch unter den Namen „Kadıköy Französische Katholische Kirche“ und „Assumption-Kirche“ bekannt.
Die Kirche ist im neoklassizistischen Stil errichtet.
Das Bauwerk zeigt eine kreuzförmige, kuppelüberdeckte Anlage; an der Westfassade prägen zwei Glockentürme die Fassadenkomposition.
In der lateinischen Inschrift an der Fassade wird der Name des Architekten als „Architectus Johannes Barborini“ angegeben.
Die Gottesdienstsprachen der Kirche sind Französisch und Türkisch.
Ein Ferman aus dem Jahr 1859 erteilte die für den Bau des Bauwerks erforderliche Genehmigung.
1858 beauftragte der Apostolische Vikar Monsignore Brunoni den Priester De Negri mit der Gründung einer Kirche in Kadıköy; neu von der Insel Chios eingetroffene Katholiken leisteten zum Bauprozess einen konkreten Beitrag.