Änderungen nach dem Bau
Die historischen Wurzeln des heutigen Bauwerks reichen bis zu dem Palast zurück, den Sultan Murad IV. im Jahr 1632 errichten ließ.
Sultan Mahmud I. ließ den im Laufe der Zeit verfallenen Komplex zusammen mit der Moschee 1749 wiederherstellen.
Die Moschee, die in verschiedenen Perioden durch Katastrophen wie Erdbeben und Brände beschädigt wurde, blieb nach dem großen Brand von 1916 bis 1931 für den Gottesdienst geschlossen.
1931 wurde sie durch das Technische Komitee für Bau und Reparatur des Evkaf-Ministeriums wieder aufgebaut, das von Architekt Kemaleddin Bey eingerichtet worden war.
2026 wurde sie von der Generaldirektion für Stiftungen einer umfassenden Restaurierung unterzogen.
Besondere Merkmale
Die Sultan-Mahmud-I.-Moschee hat ihre ursprüngliche Eigenart bis heute weitgehend bewahrt und trägt die Merkmale der Ersten Nationalen Architekturbewegung.
Der Innenraum ist dank der rechteckigen Fenster in der unteren Reihe und der spitzbogigen Fenster in der oberen Reihe sehr hell.
Der Mihrab tritt nischenförmig aus der Außenfassade hervor und ist mit Kütahya-Fliesen aus dem 19. Jahrhundert verkleidet.
Über dem Mihrab befindet sich eine Tafel, die von Mehmed Rıfat Yazgan Efendi, einem der berühmten Kalligraphen seiner Zeit, geschrieben wurde.
An der Decke der Moschee befindet sich ein achteckiges Sternmotiv im traditionellen türkischen Stil.

